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SEX DRIVE - Wem gehört die Straße?!

Foto: Robin Junicke

Foto: Robin Junicke

SEX DRIVE - WEM GEHÖRT DIE STRASSE?!

Früher befand sich nördlich vom Hauptbahnhof Kölns wichtigster Straßenstrich. Um die Jahrtausendwende erklärte die Stadt das Zentrum zum Sperrgebiet und richtete stattdessen ein geschütztes Gelände für Sexarbeiterinnen ein — am nördlichen Stadtrand, mitten im Industriegebiet. Was den Anwohner*innen Angst und Sorgen bereitete, verschwand aus ihrem Blickfeld — aber damit auch ein Faszinosum. Natalie Ananda Assmann und Rana Farahani sind den Spuren des Verdrängten gefolgt. Sie laden das Publikum zu einer Autofahrt ein, die vom alten Straßenstrich zu verschiedenen Orten und Geschichten der Kölner Sexarbeit führt. Steigen Sie ein und kommen Sie Ihren Ängsten und Ihrem Begehren auf die Schliche! 

Konzept &Regie: Natalie Ananda Assmann

Musik, Sounddesign: Rana Farahani;

Videodesign: Ian Purnell

Performerin: Nicole Schulze

Assistenz: Lisa Polster 


Soundtrack zum Stück - “Alleine” by FAUNA

SEX DRIVE ist ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem IMPULSE THEATERFESTIVAL und dem STADTPROJEKT ANGSTRAUM KÖLN.

Für ANGSTRAUM KÖLN entwickeln vier Künstler*innengruppen Arbeiten über Ängste, die immer wieder durch die Medien geistern und die gesellschaftliche Spaltung vorantreiben — ein Problem, das in Köln seit der „Silvesternacht“ besonders präsent ist. Die Künstler*innen haben sich mit den Ängsten vor offenen Drogenszenen, Straßensexarbeit, dem Islam und nichtweißen Männern beschäftigt und versucht, dem Ursprung dieser Ängste auf die Spur zu kommen. Daraus sind Aufführungen, Installationen und Begegnungsformate entstanden, die an verschiedenen öffentlichen Orten in Köln gezeigt werden. Mit ihren Arbeiten laden die Künstler*innen dazu ein, einen Blick auf die komplexe Realität hinter den Skandalmeldungen zu werfen: Sie machen Verdrängtes sichtbar und offenbaren so manchen unvermuteten Zusammenhang. 
Was ist Wirklichkeit, was Überzeichnung? ANGSTRAUM KÖLN macht den Versuch, mit der künstlerischen Zuspitzung und Perspektivierung zur Wirklichkeit durchzudringen. Damit steht auch die Frage im Raum, welche Rolle das Theater im Wettstreit konkurrierender Wirklichkeitsbeschreibungen einnehmen kann und will. Ein Versuch der Entdramatisierung. 

Konzept/Dramaturgie: Haiko Pfost, Wilma Renfordt 
Produktionsleitung: Anna Bründl 
Technische Leitung: Nino Petrich 
Projektassistenz: Lea Peter, Kathrin Sonnenschein, Fatima Sonntag, Laurin Thiesmeyer
Eine Koproduktion von studiobühneköln und Impulse Theater Festival, gefördert durch die Kunststiftung NRW, die Sparkasse KölnBonn und die Stadt Köln. 

https://www.impulsefestival.de/programm