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Ipghigenie auf Kobane

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MONOLOG#PERFORMANCE#MUSIC

Die Frau. Die Kämpferin. Wir begleiten die Performerin Julia Schneider von der antiken Ägäis über die heutige türkisch-syrische Grenze bis in die vom IS belagerte Stadt Kobanê. Sie verkörpert eine kurdische Journalistin, die sich ihren Weg in das zerstörte Kobanê bahnt und dort auf eine kurdische Filmemacherin trifft, die der YPJ beitreten will. Die Protagonistin trifft in Kobanê sowohl auf die literarische Figur der Antigone, als auch auf die Kämpferinnen, die diese Stadt von Daesh zu befreien versuchen und begibt sich in deren politische und emotionalen Welten. Goethes' Iphigenie trifft im intermedialen Dialog auf eine der führenden türkischen Aktivistin aus den Gezi-Park Protesten, die an der Seite ihrer kurdischen Freunde den Anschlag auf die Friedensdemo in Ankara im Oktober 2015 überlebt hat. Das Publikum wird Teil eines performativen Schnitts in die Gedankenwelt von kämpfenden Frauen damals und heute. Fiktion und Wirklichkeit verschwimmen. Held*inn*entum im Schnitt der Zeit.

Texte der Kämpferinnen und Aktivistinnen basieren auf Interviews und persönlichen Berichten;

 

Konzept/Regie: Natalie Ananda Assmann

Schauspiel/Konzept: Julia Schneider

Texte: Hülya Tektas, Nurdane Türkmen, Burcu Eke, Julia Schneider

Musik: Stojan Vavti

Kostüme: Cordula Kastner

Visuals: Blanka Urbanek

Uraufführung: 2015 HippHalle

 

Fotos: Blanka Urbanek


Vay dili dili kuş dili dili
Mevlam kulu sevdim seni
Vay dili dili kuş dili dili vaaay...

 

"Neben mir sitzt auch ein Kurde. Er kommt aus der Schweiz und ist Architekt. "Der Weg durch das Mienengebiet ist sehr schmal“, sagt unser Guide. Der Architekt sieht mich mit weit aufgerissenen Augen an. Ich denke er hat nichts gewusst von den Mienen. Aber jetzt gab es kein Zurück mehr."
"Assads Soldaten haben uns terrorisiert: Sie haben unser Haus mitten in der Nacht gestürmt, meinen Vater geschlagen, meinen Bruder erniedrigt und tagelang unter Folter festgehalten. Wir lebten in ständiger Angst. Meine Mutter, meine Schwester und ich. Wir haben nicht mal mehr geweint.
Ich fühlte mich so machtlos. Ich wollte etwas tun. Ich wollte meine Familie beschützen.
„Mama ich gehe in die Berge.“
Meine Mutter schaut mich an, sie nickt und küsst mich auf die Stirn. Ohne mich noch einmal umzudrehen verlasse ich mein Zuhause. Drei Tage später schließe ich mich der YPJ an. Das Haus habe ich nie wieder gesehen. Und meine Mutter auch nicht."